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descriptionVerschiedenes Gemüse
Ernährungsbedingte Krankheiten nehmen zu. Wer sich dagegen gesund ernährt, schafft die beste Voraussetzung für ein gesundes, langes Leben.
descriptionApfel
Vitalstoffe kommen in der Nahrung meist nur in winzigen Mengen vor. Im Zusammenspiel fördern sie jedoch die Gesundheit optimal.
descriptionSalzstreuer
Nicht alles, was in Lebensmitteln steckt, tut dem Körper gut. Acrylamid, Pestizide, Fette, zu viel Salz sind Problemstoffe. Es gilt: „Die Menge macht das Gift.“
descriptionMessung des Bauchumfangs
Problemzonen Bauch, Po und Oberschenkel – wer überflüssige Pfunde für immer loswerden möchte, muss die Ernährung langfristig umstellen.
descriptionApfel schälen
Viele Menschen kämpfen ihr Leben lang gegen die vielen Verlockungen aus der Küche. Im Alter kann sich das umkehren – Nährstoffmangel wird zum Problem.
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Vitalität für Körper und Geist

Schöne Haut, glänzende Haare und feste Fingernägel sind sichtbare Zeichen einer guten Vitalstoffversorgung. Ein Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen oder sekundären Pflanzenstoffen kann dagegen Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden verringern. Dies kann zu schwerwiegenden, lebensbedrohlichen Erkrankungen führen.


Im Überblick



Vitalstoffe – sind Sie optimal versorgt?

Mit dem Begriff „Vitalstoffe“ werden umgangssprachlich verschiedene Substanzen unterschiedlicher Wirkungsweisen mit gesundheitsfördernden Eigenschaften bezeichnet. Zu den Vitalstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, und sekundäre Pflanzenstoffe. Oft werden auch einige der Fettsäuren dazu gezählt, obwohl sie korrekterweise zu den Nährstoffen gehören.

In neuerer Zeit rückte der präventive, also krankheitsvorbeugende Effekt der Vitalstoffe mehr und mehr in den Vordergrund: Zum Beispiel trägt eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung dazu bei, das Darmkrebsrisiko zu senken. Aber auch das Herz-Kreislauf-System profitiert von einer ausreichenden Versorgung mit den richtigen Vitalstoffen.
Zahlreiche Faktoren führen dazu, dass viele Menschen nur mangelhaft mit Vitalstoffen versorgt sind:
  • Geänderte Essgewohnheiten: Fertiggerichte, Fastfood oder Kantinenessen enthalten nur einen Teil der Vitalstoffe, die wir brauchen.
  • Ungünstige Nahrungszusammensetzung: Zu viel Fett, Eiweiß und Einfachzucker begünstigen Zivilisationskrankheiten und erhöhen den Vitalstoffbedarf.
  • Ausgelaugte, mineralstoffarme Böden und der Einsatz von Düngemitteln führen zu vitalstoffarmen Nahrungsprodukten.
  • Lagerung, Transport, Verarbeitung und Warmhalten von Lebensmitteln verringern den Vitalstoffgehalt enorm.
Echte Mangelerkrankungen sind heutzutage eher selten, so zum Beispiel Skorbut (Vitamin-C-Mangel), Rachitis (Vitamin-D-Mangel) oder Beriberi (Vitamin-B1-Mangel). Dagegen treten latente Mangelzustände relativ häufig auf, insbesondere bei Risikogruppen wie Kindern und Jugendlichen, bei jungen Frauen, Schwangeren, Senioren oder Sportlern. Beispielsweise liegt die Folsäureaufnahme bei 75 Prozent der jungen Frauen unter der Menge, die zuzuführen empfohlen wird. Auch mit Vitamin D ist die deutsche Bevölkerung klar unterversorgt. Unser Körper und seine Stoffwechselvorgänge, die Immunabwehr und andere Schutzmechanismen funktionieren jedoch nur dann optimal, wenn die notwendigen Mikronährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Einer der Hauptgründe, warum das in der Praxis nicht so ist: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) berichtet, dass nur 15 Prozent aller Deutschen die empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu sich nehmen.
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Wie viele Vitalstoffe braucht der Mensch?

Die Ernährungsgesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben gemeinsame Richtwerte für die Nährstoffzufuhr festgelegt, die sogenannten D-A-CH-Referenzwerte. Diese Richtwerte sollen vor allem helfen, Mangelzustände zu vermeiden. Sie stellen daher Minimalanforderungen dar. Es ist jedoch zu beachten: In bestimmten Situationen haben Menschen einen höheren Vitalstoffbedarf.

Zu dem Personenkreis mit höherem Vitalstoffbedarf zählen:
  • kranke Menschen bzw. Menschen, die sich von einer Krankheit erholen
  • Menschen mit starker körperlicher oder seelischer Belastung
  • Menschen mit Verdauungs- und Stoffwechselstörungen
  • Menschen, die viel Alkohol trinken
  • Raucher
  • Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen
  • Schwangere
Dem Einsatz von Vitalstoffen kommt heute in der Medizin eine weit umfassendere Rolle zu als früher: Die Mikronährstoffe werden gezielt eingesetzt, um die Gesundheit optimal zu unterstützen und chronischen Erkrankungen vorzubeugen. Aus diesem Grund kann es in bestimmten Situationen sinnvoll sein, Vitalstoffe gezielt und in hoher Dosis einzusetzen, wie es beispielsweise in der Orthomolekularen Medizin üblich ist.
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Orthomolekulare Medizin: Mikronährstoffe sollen fit machen

Der Begriff „orthomolekular“ hat seinen Ursprung in dem griechischen Wort „orthos“ (= richtig, gut) und dem lateinischen Wort „molecula“ (= Baustein von Substanzen). Das Prinzip der orthomolekularen Medizin beruht laut deren Begründer auf der gezielten und teilweise sehr hohen Zufuhr von Mikronährstoffen. Damit sollen alle Stoffwechselprozesse im Körper optimal ablaufen können. Entscheidend dabei ist laut der Lehre die richtige Auswahl und Konzentration der Stoffe.  

Ziele der orthomolekularen Medizin sind die Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit sowie die Vorbeugung chronischer Erkrankungen. Eine Wirksamkeit über den Placeboeffekt hinaus konnte bisher noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.


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Aminosäuren – Eiweißbausteine und wichtige Vitalstoffgruppen

Aminosäuren sind nicht nur Bausteine von Eiweißen und damit von Körperstrukturen, sie haben auch spezielle Aufgaben im Stoffwechsel, wie z. B. die Immunabwehr, Entgiftung oder Hormonsynthese. Die Hauptquelle für Aminosäuren ist tierisches Eiweiß, also Fleisch, Fisch, Milch und Eier.

Nach ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten unterscheidet man essentielle, bedingt essentielle und nicht essentielle Aminosäuren.
  • Essentielle Aminosäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, sie müssen daher mit der Nahrung zugeführt werden. Zu ihnen gehören: Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.
  • Bedingt oder semi-essentielle Aminosäuren können vom Körper hergestellt werden, müssen aber im Säuglingsalter, bei Mangelernährung oder bestimmten Erkrankungen zusätzlich zugeführt werden. Hierzu zählen: Arginin, Cystein, Glutamin, Tyrosin, Serin, Taurin und Glycin.
  • Nicht essentielle Aminosäuren können vom Körper selbst hergestellt werden, zu ihnen gehören Alanin, Asparagin und Asparaginsäure, Glutaminsäure, Ornithin und Prolin.
Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben, dass es bisher keinen wissenschaftlichen Nachweis über die Wirksamkeit der orthomolekularen Therapiensätze gibt. Besonders bei hohen Dosierungen von einigen Vitaminen und Mineralstoffen kann es auch zu nicht unbedeutenden Nebenwirkungen kommen. Die orthomolekulare Medizin gehört in den Kreis der Komplementärmedizin.
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Antioxidantien schützen die Zellen vor Stress

Antioxidantien, die auch als Radikalfänger bezeichnet werden, sind in der Lage, sogenannte freie Radikale zu neutralisieren. Dies sind aggressive Verbindungen, die bei zahlreichen Stoffwechselvorgängen entstehen. Sie sind für Abwehrreaktionen des Körpers wichtig, können aber auch Schäden an der Erbsubstanz (DNA), den Zellmembranen und Körpereiweißen hervorrufen. Die Folgen sind: vorzeitige Gewebealterung, Zelltod, Krebs. Unsere Körperzellen verfügen jedoch über antioxidative Schutzsysteme, um diese Angriffe abzuwehren.

Zu unserem antioxidativen Schutzsystem gehören:
Ist dieses körpereigene Schutzsystem überlastet, spricht man von oxidativem Stress. Begünstigt wird oxidativer Stress durch:
  • Rauchen und Alkohol
  • UV-Belastung
  • Medikamente
  • Umweltschadstoffe
  • starke körperliche und seelische Belastung
  • Radio- und Chemotherapie

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Wertvolle Vitalstoffe aus Pflanzenfett

Fettsäuren sind Bausteine der Nahrungsfette. Sie dienen in erster Linie als Energieträger und gehören zu den Nährstoffen. Oft jedoch werden beispielsweise die Omega-3-Fettsäuren auch zu den „Vitalstoffen“ gezählt. Je nach Struktur der Kohlenstoffverbindungen unterscheidet man gesättigte von einfach oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren:

Gesättigte Fettsäuren kommen vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch- und Wurstwaren, Butter oder auch in Kokosfett vor. Sie fördern die Cholesterin-Bildung und erhöhen so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Einfach ungesättigte Fettsäuren stammen vorwiegend aus Pflanzen. Sie wirken günstig auf das Herz-Kreislauf-System und senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, man bezeichnet sie deshalb als essentiell. Sie sind überwiegend pflanzlicher Herkunft und werden in Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren eingeteilt. Als Bestandteile der Zellmembranen sind sie für den Körper besonders wichtig.

Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in fettem Fisch vorkommen, wirken sich positiv auf den Fettstoffwechsel aus, weil sie erhöhte Cholesterin- und Triglyceridwerte und damit auch das Arteriosklerose-Risiko senken können. Sie werden aber auch für die embryonale Entwicklung benötigt und wirken entzündungshemmend. Omega-3-Fettsäuren kommen bei zahlreichen Erkrankungen zum Einsatz, so z. B. bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettstoffwechselstörungen, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder auch in der Schwangerschaft. Patienten nach einem Herzinfarkt scheinen von Omega-3-Fettsäuren besonders zu profitieren.
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Vitamine – die Vitalstoff-Klassiker

Vitamine sind lebensnotwendige Nahrungsbestandteile, die der Körper selbst nicht oder nur unzureichend bilden kann. Daher müssen Vitamine bzw. ihre Vorstufe (Provitamine) mit der Nahrung zugeführt werden. Im Organismus haben sie zahlreiche biokatalytische Funktionen, das heißt sie sorgen dafür, dass Stoffwechselprozesse ungestört ablaufen können. Wichtig ist zu wissen, dass der Stoffwechsel und damit die Wirkung einzelner Vitamine von anderen Vitaminen abhängig ist.

Prinzipiell können Sie Ihren Vitaminbedarf durch eine vollwertige Ernährung decken. Leider schaffen es heutzutage aber viele Menschen nicht, sich optimal zu ernähren. Zum einen fehlt die Zeit, Lebensmittel frisch zuzubereiten, zum anderen verlieren viele Lebensmittel aufgrund veränderter Anbaubedingungen und langer Transportwege deutlich an Vitamingehalt. So haben beispielsweise Kartoffeln bis zu 25 Prozent weniger Vitamin C als noch vor 20 Jahren.

Eine ungenügende Vitaminversorgung kann zu vielfältigen Vitamin-Mangelerscheinungen und Erkrankungen führen. Ein solcher Mangel kann von verschiedenen Faktoren begünstigt werden, z. B. durch Rauchen, Alkohol, einseitige Ernährung, chronische Erkrankungen, Medikamenteneinnahme oder Erkrankungen des Verdauungsapparates. Auch bei Leistungssport, während Wachstum, Schwangerschaft oder Stillzeit besteht ein erhöhter Vitaminbedarf.

Löslich in Wasser oder in Fett

Man kann die Vitamine nach ihrer Löslichkeit in Wasser oder Fett unterscheiden. So zählen zu den wasserlöslichen Vitaminen:
Wasserlösliche Vitamine können nicht oder nur kurz im Körper gespeichert werden (mit Ausnahme von Vitamin B12).

Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen:
Fettlösliche Vitamine kann der Körper nur zusammen mit Fett aufnehmen. Deshalb sollten Sie beispielsweise bei der Zubereitung von Karotten (Vitamin A) oder Brokkoli (Vitamin K) immer etwas Fett verwenden. Fettlösliche Vitamine können im Gegensatz zu den wasserlöslichen im Körper gespeichert werden.
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Winzige Gesundheitsriesen: Mineralstoffe und Spurenelemente

Ähnlich wie Vitamine sind auch Mineralstoffe und Spurenelemente für den Körper lebensnotwendig, da sie Bestandteile von Enzymen, Proteinen und Hormonen sind. Deshalb ist auch bei diesen Vitalstoffen eine regelmäßige ausreichende Zufuhr notwendig. Mineralstoffe werden auch als Mengen- bzw. Massenelemente bezeichnet; ihr Anteil an der Körpermasse beträgt mehr als 0,01 Prozent. Zu ihnen zählen Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Chlorid und Phosphor. Mineralstoffe sind bei der Regulation des Säure-Basen-Gleichgewichts und des pH-Wertes notwendig, sie sind für den Aufbau von Knochen und Zähnen wichtig und regulieren Blutdruck, Nerven- und Muskelfunktion und verschiedene Enzyme.

Spurenelemente sind in geringeren Mengen im Körper vorhanden, sie machen weniger als 0,01 Prozent der Körpermasse aus, die täglich nötige Zufuhr beträgt weniger als 100 mg. Zu den Spurenelementen gehören: Fluor, Eisen, Zink, Kupfer, Jod, Mangan, Kobalt, Molybdän, Chrom und Selen. Sie sind maßgeblich bei hormonellen und enzymatischen Reaktionen beteiligt und in vielen Eiweißen (Proteinen) vorhanden.

Wie entsteht ein Mineralstoff-Mangel?


Durch veränderte Anbaubedingungen in der Landwirtschaft haben viele Pflanzen einen geringeren Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen, beispielsweise an Zink und Selen. Außerdem kann einseitige Ernährung mit Betonung von tierischem Eiweiß eine Übersäuerung des Körpers bewirken, die wiederum zu einem Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen führen kann. Aber auch durch starkes Schwitzen oder Durchfallerkrankungen kann der Haushalt durcheinanderkommen.

Einen vorübergehenden Mangel kann der Körper durch eine verringerte Ausscheidung und gesteigerte Aufnahme aus dem Darm ausgleichen. Eine längerfristige Mangelversorgung kann jedoch zu Erkrankungen und zu einem geschwächten Immunsystem führen.

Mineralstoffe: Spurenelemente
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Schutzstoffe für Pflanze und Mensch

Eine Reihe von pflanzlichen Inhaltsstoffen hat in den letzten Jahren von sich reden gemacht: die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe (SPS). Sie dienen Pflanzen als Farbstoffe, zum Schutz vor Krankheiten und Schädlingen, und sie regulieren das Wachstum. Da sie in den Pflanzen nur in sehr geringen Mengen vorkommen und im Gegensatz zu Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten keinen eigenen Nährwert haben, schenkte man ihnen lange Zeit kaum Beachtung. Mittlerweile weiß man jedoch, dass sekundäre Pflanzenstoffe nicht nur für die Pflanzen, sondern auch für den Menschen wichtige Schutzfunktionen ausüben. Deshalb nennt man sie auch bioaktive Stoffe.

Die Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe beinhaltet chemisch sehr unterschiedliche Verbindungen, von denen bisher nur ein kleiner Teil erforscht ist. Momentan geht man von einer Gesamtzahl von 50.000 bis 100.000 aus.

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Noch mehr Stoffe für die Vitalität

Eine Reihe weiterer Vitalstoffe ist für den gesunden Organismus von Bedeutung:

Glutathion
Glutathion ist eine schwefelhaltige Verbindung, bestehend aus den Aminosäuren Cystein, Glycin und Glutaminsäure. Glutathion ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und deshalb für den Organismus äußerst wichtig. Als Bestandteil der Glutathionperoxidase schützt es Zellen und verschiedene andere Strukturen vor der Oxidation, wirkt also antioxidativ. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle für das Immunsystem, reguliert die Stickstoffbilanz und die Entgiftung und übt so einen schützenden Effekt auf die Leber aus. Aufgrund des erhöhten Bedarfs wird es beispielsweise eingesetzt bei hoher körperlicher Belastung, AIDS, Krebs, Chemo- oder Strahlentherapie.
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L-Carnitin
L-Carnitin spielt eine zentrale Rolle beim Fettstoffwechsel. Der menschliche Körper kann L-Carnitin aus den Aminosäuren Methionin und Lysin selbst bilden, man hat aber Menschen mit angeborenem Mangel gefunden. Dieser zeigt sich in Muskelschwäche und einer erhöhten Fettmasse. L-Carnitin wird benötigt, um langkettige Fettsäuren für die Energiegewinnung bereitzustellen. Neben der Verbesserung der Energieversorgung aktiviert L-Carnitin auch das Immunsystem. L-Carnitin nehmen wir hauptsächlich über Fleischkost zu uns, der geschätzte Bedarf liegt bei 100-300 mg pro Tag. L-Carnitin hat vor allem in Sportlerkreisen für Furore gesorgt: Die regelmäßige Einnahme von L-Carnitin verhilft offenbar zu einer Leistungssteigerung. Bei der Behandlung von Übergewicht bringt L-Carnitin nur dann den gewünschten Effekt, wenn auf intensive körperliche Betätigung geachtet wird.
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Bromelain
Bromelain ist ein Enzym und reichlich in der Ananas enthalten. Die Lebensmittelindustrie verwendet Bromelain wegen seiner eiweißspaltenden Wirkung als Zartmacher für Fleisch. Seine antientzündliche Wirkung nutzt die Medizin, etwa nach Sportverletzungen, Prellungen oder Operationen. Aber auch bei Verdauungsstörungen und zur Verstärkung einer Antibiotikatherapie kann Bromelain eingesetzt werden.
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Papain
Das Enzym des Melonenbaums gehört ebenfalls zu den Eiweiß spaltenden Enzymen und wirkt ähnlich wie Bromelain: Es fördert die Wundheilung, wirkt antientzündlich und bekämpft Durchblutungs- und Verdauungsstörungen. Wie der Name vermuten lässt, ist Papain in der Papaya-Frucht enthalten.
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Lezithin
Lezithine werden auch als Phosphatide oder Phospholipide bezeichnet und umfassen eine Gruppe von ca. 70 fettähnlichen Stoffen. Lezithin findet sich in Sojabohnen, Erdnüssen, Weizenkeimen, Leber und Eigelb. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Lezithin die Gedächtnisleistung verbessern kann. Außerdem hat man in einigen Studien eine Senkung erhöhter Cholesterinspiegel und eine Verbesserung des Hautzustandes erreichen können.
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Coenzym Q10
Coenzym Q10 wird auch als Ubichinon bezeichnet, was darauf zurückzuführen ist, dass es in tierischen und pflanzlichen Organismen ubiquitär, also überall, vorhanden ist. Es wurde erstmals 1957 aus Rinderherzen isoliert. Coenzym Q10 ist ein essentieller Bestandteil der Mitochondrien in den Zellen, die für die Energiegewinnung verantwortlich sind.

Ein Mangel an Coenzym Q10 macht sich daher in einer verminderten zellulären Leistungsfähigkeit und erhöhtem oxidativen Stress in den Mitochondrien bemerkbar. Besonders reich an Ubichinon sind Fleisch, Fisch, Eier und kalt gepresste Pflanzenöle (z. B. Weizen- und Maiskeimöl). Die körpereigene Q10-Produktion nimmt im Laufe des Lebens ab, man hat jedoch auch bei Menschen mit Herzerkrankungen, Diabetes, Krebs oder AIDS niedrige Werte gefunden. Bei Herzerkrankungen wie Angina pectoris oder chronischer Herzinsuffizienz wurden durch Q10-Gabe deutliche Verbesserungen festgestellt. Coenzym Q10 wirkt wie Vitamin E, C und Selen antioxidativ. Da diese Oxidantien sich gegenseitig regenerieren, ist die gemeinsame Wirkung wesentlich größer als die Summe ihrer Einzelwirkungen.

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Vitalstoffe für Fitness und Sport

Viele Menschen treiben heutzutage begeistert Sport, seien es klassische Sportarten wie Joggen, Rad- oder Skifahren oder Trendsportarten wie Inline-Skaten, Mountain-Biking oder Freeclimbing. Dabei hat jeder, der intensiv Sport betreibt, einen erhöhten Bedarf an Vitalstoffen. Er entsteht durch den höheren Energie- und Stoffwechselumsatz, den Verlust durch das Schwitzen und einer verstärkten Belastung durch freie Radikale.
Die Folgen eines Mangels an Vitalstoffen sind:
  • verminderte Leistungs- und Regenerationsfähigkeit
  • erhöhtes Verletzungsrisiko
  • erhöhte Infektanfälligkeit.
Neben einer ausgewogenen kohlenhydrat- und eiweißbetonten Mischkost spielen folgende Vitalstoffe eine besondere Rolle:

Antioxidantien
Vitamin A, C, E und Selen fangen die vermehrt anfallenden freien Radikale ab, die durch den erhöhten Energieumsatz entstehen. Sie fördern somit die Widerstandskraft und beugen oxidativen Muskelschäden vor.

Mineralstoffe und Spurenelemente
Durch intensives körperliches Training verliert der Körper wichtige Salze über den Schweiß und die Nieren und durch den erhöhten Energieumsatz. Dies gilt insbesondere für Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Selen, Mangan, Kupfer, Eisen und Zink.

B-Vitamine
Sie regulieren den Energiestoffwechsel, werden für die Bildung roter Blutkörperchen benötigt und stärken das Nervensystem.

Aminosäuren
Aminosäuren wie Glutamin, Ornithin und Arginin werden zum Muskelaufbau und zur Fettverbrennung benötigt. Außerdem stärken einige Aminosäuren das Immunsystem und beugen Infekten vor.

L-Carnitin
L-Carnitin wird für die Energiebereitstellung durch langkettige Fettsäuren benötigt und fördert so die Leistungsfähigkeit. Insbesondere für Ausdauersportarten spielt dies eine Rolle. Daneben aktiviert es das Immunsystem.
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Powerstoffe gegen Stress

Stresssituationen fordern unseren Körper besonders: Durch die Ausschüttung von Stresshormonen kann unser Körper kurzfristig mehr Leistung bringen. Bestehen solche Stresssituationen jedoch über einen längeren Zeitraum ohne Erholungsphasen, werden Energie- und Vitalstoff-Reserven des Körpers zunehmend aufgebraucht. Ein solches Defizit an Mikronährstoffen kann sich beispielsweise in Erschöpfungszuständen oder Muskelkrämpfen bemerkbar machen.

Antioxidantien
Unter Höchstleistungen werden im Körper vermehrt freie Radikale gebildet, die zu oxidativem Stress führen. Aus diesem Grund ist es wichtig, ausreichend antioxidative Substanzen wie Vitamin A, C und E sowie Carotinoide und Selen zu sich zu nehmen. Vitamin C scheint zudem eine eigenständige stressabschirmende Wirkung zu besitzen.

B-Vitamine
Die B-Vitamine haben einen direkten Einfluss auf das Nervensystem und die Gefühlslage, denn sie werden für die Produktion von Serotonin und Noradrenalin benötigt. Die nervliche Belastbarkeit, die Leistungsfähigkeit und die Stimmung werden durch diese Vitamine positiv beeinflusst. In Stresssituationen ist der Bedarf an B-Vitaminen erhöht.

Magnesium
Bei Stress benötigt der Körper mehr Magnesium, welches insbesondere für die Signalübertragung in Nerven- und Muskelzellen und das Herz-Kreislauf-System wichtig ist.

Omega-3-Fettsäuren
Diese ungesättigten Fettsäuren wirken sich positiv auf den Blutdruck und das Herz-Kreislauf-System aus. Daneben stärken sie das Immunsystem.
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Vitalstoffe gegen Schnupfen & Co.

Unser Immunsystem ist ständigen Belastungen ausgesetzt: Es ist verantwortlich für die Abwehr von Viren, Bakterien und Pilzen, hält Umweltschadstoffe ab, bekämpft Tumorzellen und reguliert die Wundheilung. Wichtige Bestandteile des Immunsystems sind die Fress- und Killerzellen sowie die B- und T-Lymphozyten. Bei vielen dieser Abwehrvorgänge sind freie Radikale beteiligt, die durch antioxidativ wirkende Substanzen kontrolliert werden.

In bestimmten Situationen wie bei akuten oder chronischen Erkrankungen, Stress, Fehl- oder Mangelernährung und auch im Alter ist das Immunsystem zusätzlich gefordert. Dann ist es besonders wichtig, dass unserer Immunabwehr die benötigten Mikronährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, damit sie optimal funktionieren kann.

Folgende Vitamine und Spurenelemente sind für unser Immunsystem besonders wichtig:

Vitamin C wird von den Fresszellen benötigt, unterstützt die Vermehrung von Killerzellen und wirkt antioxidativ.

Vitamin A wird von den natürlichen Killerzellen benötigt, wirkt antioxidativ und unterstützt die Produktion von Antikörpern.

ß-Carotin wirkt antioxidativ und beeinflusst T- und B-Lymphozyten sowie die Killerzellen.

Selen wirkt antioxidativ, unterstützt die Abwehr von Bakterien und Viren und beeinflusst die Antikörperbildung.

Zink reguliert die Aktivität der Fresszellen und der Lymphozyten und unterstützt die Abwehr von Viren.

Vitamin E stimuliert T- und B-Lymphozyten, wirkt antioxidativ und entzündungshemmend.

Omega-3-Fettsäuren
wirken entzündungshemmend und aktivieren die Killerzellen.

Probiotika
wie z.B. bestimmte Milchsäurebakterien stabilisieren die Darmflora und die Darmschleimhaut, unterdrücken die Ansiedlung von Krankheitserregern und stabilisieren das darmeigene Immunsystem.
Bitte beachten Sie:
Die Behandlung chronischer Infekte sollte grundsätzlich durch einen Arzt erfolgen.
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Vitalstoffe verlangsamen den Alterungsprozess

Die Alterung des Menschen und seine befristete Lebenszeit beruhen auf der begrenzten Lebensdauer der Zellen. Neben genetischen Faktoren spielen besonders auch äußere Faktoren wie Ernährung, Schadstoffe und Umwelteinflüsse eine Rolle für die individuelle Alterung. Jedoch kann jeder selbst dazu beitragen, seinen Alterungsprozess etwas hinauszuzögern. Hier einige Beispiele:
  • schädigende Einflüsse wie beispielsweise starke UV-Belastung, Nikotin, Alkohol möglichst vermeiden, um die Bildung freier Radikale gering zu halten
  • für ein gesundes Gewicht, ausgewogene Ernährung und eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen sorgen
  • den Körper durch regelmäßiges körperliches Training fit halten
  • auch im Alter den Geist trainieren, soziale Kontakte pflegen, sich um eine positive Lebenseinstellung bemühen.
Besonders durch eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, Ballaststoffen und regelmäßigem Verzehr von Seefisch tragen Sie erheblich dazu bei, dem Körper alle benötigten Vitalstoffe bereitzustellen. Mittlerweile weiß man, dass bestimmte Wirkstoffe besonders gute Anti-Aging-Effekte haben. Hierzu zählen insbesondere verschiedene Hormone und Antioxidantien.
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Antioxidantien schützen Zellen vor dem Verfall

Antioxidantien werden beim Alterungsprozess eine Schlüsselrolle beigemessen: Sie neutralisieren sogenannte freie Radikale und werden deshalb auch als Radikalfänger bezeichnet. Freie Radikale sind aggressive Verbindungen, die ganz natürlich bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper entstehen, aber auch Schäden an der DNA, den Zellmembranen und Körpereiweißen hervorrufen. Diese Schädigungen führen zu vorzeitigen Alterungserscheinungen wie Nachlassen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, aber auch Krebs und Gewebetod können die Folge sein.

Um den unkontrollierten Angriff freier Radikale zu regulieren, besitzt unser Organismus ein antioxidatives Schutzsystem. Folgende Antioxidantien spielen eine wichtige Rolle:
Im Einzelnen schreibt man Antioxidantien folgende Anti-Aging-Effekte zu:
  • Risikosenkung im Hinblick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Senkung des Risikos für verschiedene bösartige Tumore, z. B. Darmkrebs, Magenkrebs, Lungenkrebs
  • Verlangsamung allgemeiner Alterserscheinungen wie z. B. Hautalterung
  • Risikosenkung neurodegenerativer Erkrankungen wie Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose und Epilepsie.

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Vitalstoffe für mehr Frauen-Power

Für Frauen ist eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen besonders wichtig, da während bestimmter Lebensphasen spezielle Ernährungsbedürfnisse bestehen: So dient beispielsweise Folsäure einer gesunden Entwicklung es Kindes während der Schwangerschaft; Kalzium und Vitamin D verbessern die Knochenstabilität während der Wechseljahre.

Beruf, Kinder, Haushalt, Sport und viele andere Kleinigkeiten, die Frau heutzutage managen muss, können dem Körper viel Energie und wichtige Vitalstoffe rauben. Typische Stressreaktionen auf Dauerbelastungen sind Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Konzentrationsschwäche, mitunter bedingt durch Vitalstoffmangel. Wer sich ausgewogen ernährt, ist in der Regel mit allen wichtigen Nährstoffen bestens versorgt. Doch das ist einfacher gesagt als getan: In Stresssituationen, in der Schwangerschaft und Stillzeit oder während der Wechseljahre brauchen Frauen oft einen ganz besonderen Mix aus Nährstoffen und bestimmte Vitalstoffe, um gesund und vital zu bleiben.

Antioxidantien
Unter Belastung werden im Körper vermehrt freie Radikale gebildet, die zu oxidativem Stress führen. Aus diesem Grund sollten Frauen ausreichend antioxidative Substanzen wie Vitamin A, C und E sowie Carotinoide und Selen zu sich zu nehmen. Optimale Quellen: Blattgemüse, rotes Gemüse, Meeresfrüchte, Muskelfleisch, Rapsöl, Zitrusfrüchte.

B-Vitamine
Die B-Vitamine haben einen direkten Einfluss auf das Nervensystem und die Gefühlslage, denn sie werden für die Produktion von Serotonin und Noradrenalin benötigt. Die nervliche Belastbarkeit, die Leistungsfähigkeit und die Stimmung werden durch diese Vitamine positiv beeinflusst. Frauen in Stresssituationen brauchen oft mehr B-Vitamine. Optimale Quellen: Fenchel, Hülsenfrüchte, Seefisch, Kalbsleber, Pilze.

Magnesium
Bei Stress benötigt der Körper mehr Magnesium, welches insbesondere für die Signalübertragung in Nerven- und Muskelzellen, den Blutdruck und das Herz-Kreislauf-System wichtig ist. Optimale Quellen: Banane, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Vollkornhirse, Mineralwasser.

Kalzium
Kalzium ist insbesondere für die Knochenfestigkeit wichtig. Kalzium beeinflusst aber auch – ähnlich wie Magnesium – die Erregungsleitung in den Nerven- und Muskelzellen. Optimale Quellen: Joghurt, Hartkäse, Haselnüsse, Grünkohl.

Omega-3-Fettsäuren
Diese ungesättigten Fettsäuren wirken sich positiv auf Blutdruck und Herz-Kreislauf-System aus. Daneben stärken sie das Immunsystem. Optimale Quellen: frischer Seefisch, z.B. Lachs.
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Vitalstoffmix für die Schönheit

Zu schöner Haut, kräftigem Haar und festen Nägeln können Sie selbst viel beitragen: Ausreichender Lichtschutz, regelmäßige Hautpflege und der Verzicht auf Nikotin helfen der Haut, länger schön zu bleiben. Aber man weiß auch, dass die richtige Ernährung und die ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen wichtig ist. Beispielsweise haben australische, griechische und schwedische Forscher herausgefunden, dass Menschen, die häufig Fisch, Gemüse, Hülsenfrüchte und fettarme Milchprodukte essen, weniger Falten haben. Wirksam gegen Falten scheinen Kalzium, Zink, Vitamin C, Magnesium, Phosphor und Eisen zu sein.

Grundsätzlich sollten Sie aber auf alle Vitalstoffe achten, die Haut, Haare und Nägel für ihren Stoffwechsel brauchen:

Vitamin A
Vitamin A (Retinol) ist für die Zellerneuerung der Haut wichtig. Es glättet und beugt der Austrocknung der Haut vor. Außerdem sorgt es für kräftige Haare und Fingernägel. Vitamin A gehört zur Gruppe der sogenannten Antioxidantien, da es schädigende freie Radikale im Körper abfangen kann. Vitamin A wird häufig in Hautcremes eingesetzt. Die Vitaminvorstufe Betacarotin wird im Darm zu Vitamin A umgewandelt. Es unterstützt beispielsweise den hauteigenen Sonnenschutz.

Vitamin E
Vitamin E schützt ebenso wie Vitamin A vor dem Angriff der freien Radikale, die durch Rauchen, Alkohol und UV-Strahlen im Körper entstehen. Diese aggressiven Substanzen sind mitverantwortlich dafür, dass Zellen altern und sich Falten bilden. Vitamin E sorgt für ausreichende Feuchtigkeit der Haut, macht sie glatt und geschmeidig und sorgt für eine ausreichende Durchblutung. Daneben hat es eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung. Vitamin E ist deshalb in vielen Kosmetika enthalten.

Vitamin B-Komplex
B-Vitamine sind wasserlöslich, der Körper kann sie nicht speichern, deshalb muss man sie täglich neu aufnehmen. Für Haare und Haut sind besonders Panthenol und Biotin wichtig. Das Provitamin B5 (Panthenol) bindet Feuchtigkeit, glättet und beruhigt die Haut, wirkt entzündungshemmend und fördert die Regeneration der Haut. Außerdem unterstützt es das Haarwachstum. Biotin (Vitamin H) gilt als das Schönheitsvitamin schlechthin für Haare, Haut und Fingernägel. Es wird daher auch häufig zur Behandlung von Haarausfall, brüchigen Fingernägeln oder schuppenden Hauterkrankungen eingesetzt.

Vitamin C
Vitamin C hält das Bindegewebe elastisch und straff, regt das Haarwachstum an und reguliert die Pigmentbildung. Weil es am Aufbau der kollagenen Fasern beteiligt ist, hilft es dem Bindegewebe, Feuchtigkeit zu speichern. Daneben stärkt es das Immunsystem.

Zink
Zinkmangel führt zu schuppenden, entzündlichen Hautveränderungen und Haarausfall. Leichte Akneformen sprechen gut auf die Behandlung mit Zink an. Äußerlich wird Zink vor allem in der Wundversorgung eingesetzt.

Eisen
Eisenmangel ist eine häufige Ursache von Haarausfall. Außerdem erscheint die Haut bei Eisenmangel fahl und blass, die Nägel werden brüchig.

Phytoöstrogene
Pflanzliche Östrogene wie die Isoflavone aus Soja und Rotklee haben schwache östrogenartige Wirkung und können die Hautalterung positiv beeinflussen.

Kieselerde
Die in Kieselerde enthaltene Kieselsäure dient zur Unterstützung der Feuchtigkeitsbindung der Haut und gilt als wichtige Gerüstsubstanz der Zellen und Geweben wie der Haut, Nägel, Zähne, Knochen und Bindegewebe.
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Mit Vitalstoffen gesund durch die Schwangerschaft

Schwangerschaft und Stillzeit sind Phasen, bei denen eine gesunde Ernährung und verantwortungsvolle Lebensweise der Frau enorm wichtig sind, da auch die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes davon abhängt. Während dieser Zeit besteht ein erhöhter Bedarf an lebenswichtigen Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und essentiellen Fettsäuren. Beispielsweise steigt der Vitaminbedarf während der Schwangerschaft um 30 Prozent, während der Stillzeit um 50 Prozent. Viele Frauen im gebärfähigen Alter weisen latente Mängel an einigen Vitalstoffen auf, bereits bei der Schwangerschaftsplanung sollten Frauen deshalb auf eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen achten.

Folgende Vitalstoffe sind während der Schwangerschaft und Stillzeit von besonderer Bedeutung:

Folsäure
Folsäure spielt insbesondere für die Bildung der roten Blutkörperchen und die Vorbeugung von Missbildungen eine Rolle. Folsäuremangel ist mit einem gehäuften Vorkommen von Missbildungen des Wirbelkanals und des Gehirns, sogenannten Neuralrohrdefekten (z.B. offener Rücken), verbunden. Mittlerweile ist bewiesen, dass eine rechtzeitige Einnahme von Folsäure dieses Risiko um bis zu 80 Prozent senken kann. Es empfiehlt sich, mit der Einnahme schon bei der Planung der Schwangerschaft zu beginnen.

Jod

Deutschland zählt zu den Jodmangelgebieten. Die tägliche Jodzufuhr beträgt nur ein Drittel der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaftfür Ernährung (DGE). Jodmangel in der Schwangerschaft erhöht das Risiko einer Kropfbildung sowie körperlicher und geistiger Entwicklungsstörungen beim Neugeborenen.

Eisen

Eisen wird für die Bildung des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin) und für die Wirkung zahlreicher Enzyme benötigt. Es ist daher für eine ungestörte Schwangerschaft essentiell. Während dieser Zeit verdoppelt sich der Eisenbedarf einer Frau, zusätzliche Verluste entstehen bei der Geburt und während der Stillzeit.

Kalzium

Ein ausreichende Kalziumversorgung sichert das Knochenwachstum des Kindes und wirkt einer mütterlichen Osteoporose entgegen. Kalzium senkt weiterhin das Risiko für schwangerschaftsbedingte Blutdruckerhöhung und Präklampsie (eine Form der Schwangerschaftsgestose).

Magnesium

Magnesium schützt vor vorzeitigen Wehen, Wadenkrämpfen, Verstopfung und Übelkeit, da es entspannend auf die glatte Muskulatur wirkt.

Zink
Zink scheint wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung zu sein.

Omega-3-Fettsäuren
Auch die in der Muttermilch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind offenbar für die geistige Entwicklung des Kindes von Bedeutung.
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Vitalstoffe erleichtern die Wechseljahre

Mit den Wechseljahren beginnt für jede Frau eine neue Lebensphase: Die Fruchtbarkeit geht zu Ende und die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone in den Eierstöcken nimmt allmählich ab. Die in diesem Zusammenhang auftretenden Hormonschwankungen machen sich in verschiedener Form bemerkbar, zum Beispiel:
  • Typische Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Schlafstörungen treten auf.
  • Die Haut und das Bindegewebe werden schlaffer, Falten nehmen zu, die Haare werden dünner.
  • Die Knochendichte nimmt ab.
Interessanterweise leiden asiatische Frauen sehr viel seltener unter Wechseljahresbeschwerden als Frauen in Deutschland. Dies führt man vor allem auf die sojareiche Ernährung in asiatischen Ländern zurück. Soja und Sojaprodukte wie Tofu, Miso oder Sojamilch enthalten sogenannte Phytoöstrogene, also pflanzliche Hormone mit schwacher östrogenartiger, aber auch antiöstrogener Wirkung. Diese wirken sich offenbar günstig auf einige Wechseljahresbeschwerden aus.

Für die Zeit der Wechseljahre spielen folgende Vitalstoffe eine Rolle:

Phytoöstrogene
Die bekanntesten Phytoöstrogene sind Isoflavone, Lignane und Coumestane. Isoflavone wirken antioxidativ und haben einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System. Auch positive Effekte gegen leichte Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen werden vermutet. Relativ gut gesichert ist der schützende Effekt der Isoflavone vor der Entwicklung einer Osteoporose.

Antioxidantien

Vitamin A, C, E sowie Carotinoide wirken antioxidativ und schützen so vor vorzeitiger Alterung und chronischen Erkrankungen.

Kalzium und Vitamin D3
Diese beiden Vitalstoffe schützen vor der Entwicklung einer Osteoporose.

Omega-3-Fettsäuren
Sie schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und stärken das Immunsystem.

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Vitalstoffe für starke Männer

Von Männern wird einiges erwartet: Sie sollen stark, leistungsorientiert und belastbar sein. Dauerhafte Höchstleistung und psychische Anspannung rauben jedoch Energie- und Nährstoffreserven des Körpers. Typische Belastungszeichen sind Magenbeschwerden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schlafstörungen. In Phasen starker Belastung sollten Sie deshalb dafür sorgen, dass die „Energietanks“ immer wieder aufgefüllt werden. Nur so kann der Körper optimale Leistung bringen.

Für Männer in Belastungssituationen spielen folgende Vitalstoffe eine Rolle:

Antioxidantien
Unter Belastung werden im Körper vermehrt freie Radikale gebildet, die zu oxidativem Stress führen. Aus diesem Grund sollten Männer ausreichend antioxidative Substanzen wie Vitamin A, C und E sowie Carotinoide und Selen zu sich zu nehmen.

B-Vitamine

Die Vitamine B6, B12 und Folsäure senken die in Stressphasen erhöhte Homocysteinspiegel. Homocystein gilt als eigenständiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die B-Vitamine haben auch einen direkten Einfluss auf das Nervensystem und die Gefühlslage, denn sie werden für die Produktion von Serotonin und Noradrenalin benötigt. Die nervliche Belastbarkeit, die Leistungsfähigkeit und die Stimmung werden durch diese Vitamine positiv beeinflusst.

Magnesium
Bei Stress benötigt der Körper mehr Magnesium, welches insbesondere für die Signalübertragung in Nerven- und Muskelzellen, den Blutdruck und das Herz-Kreislauf-System wichtig ist.

Omega-3-Fettsäuren

Diese ungesättigten Fettsäuren wirken sich positiv auf Blutdruck und Herz-Kreislauf-System aus. Daneben stärken sie das Immunsystem.
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Vitalstoffe machen Kinder groß und stark

Kinder brauchen für ihr Wachstum, für die geistige Leistungsfähigkeit und für ein starkes Immunsystem eine ausgewogene Ernährung mit genügend Nährstoffen. Ein leistungsfähiges Immunsystem ist für die Abwehr von Krankheitserregern und Umweltschadstoffen verantwortlich. Da sich das kindliche Immunsystem erst nach und nach entwickelt, leiden Kinder beispielsweise viel häufiger an Infektionen als Erwachsene. Daher sind Kinder besonders auf eine ausgewogene und vollständige Versorgung mit Mikronährstoffen angewiesen.

Folgende Vitalstoffe sind für Kinder wichtig:

Vitamin C stärkt die Immunabwehr, fängt schädliche freie Radikale ab und wird für den Aufbau von Bindegewebe und Botenstoffen im Gehirn sowie die Wundheilung benötigt.

B-Vitamine
sind an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und stärken das Nervensystem.

Vitamin A und Beta-Carotin sind wichtig für gutes Sehen, für das Zellwachstum sowie die Zellteilung.

Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidanz, steuert die Immunabwehr und zahlreiche andere Stoffwechselprozesse.

Eisen
ist wichtig für die Blutbildung, die Zellteilung und die körperliche und geistige Entwicklung. Daneben ist es Bestandteil zahlreicher Enzyme.

Zink und Selen wirken als Radikalfänger, stärken die Abwehrkräfte und sind Bestandteile zahlreicher Enzymsysteme.

Jod ist notwendiger Baustein der Schilddrüsenhormone und somit an allen Stoffwechselprozessen beteiligt. Die täglich notwendige Jodzufuhr sollte durch jodhaltiges Speisesalz gesichert werden. Jodmangel in der Schwangerschaft erhöht das Risiko einer Kropfbildung und körperlicher und geistiger Entwicklungsstörungen beim Neugeborenen.

Kalzium und Magnesium werden zum Knochenaufbau benötigt und sind wichtig für die Erregungsleitung in Nerven und Muskeln.
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Hamburger mit Pommes frites
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Fastfood und Fertiggerichte stehen bei vielen Menschen ständig auf dem Speiseplan. Gesunde, vollwertige Kost mit viel frischem Gemüse und Obst kommt dadurch zu kurz.
Orange, Zitrone, Kiwi
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Kiwis und Zitrusfrüchte enthalten eine Fülle an Vitaminen. Allerdings hängt der Vitalstoffbedarf des einzelnen von seinen Lebensumständen ab: Schwangere, Leistungssportler und chronisch Kranke benötigen mehr.
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Exotische Früchte wie Ananas oder Papaya enthalten Enzyme, die antientzündlich wirken, die Wundheilung beschleunigen und eine gestörte Verdauung wieder ins Lot bringen.
Mountainbike
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Sport ist gesund, geht aber auch an die Substanz. Daher benötigen sportlich Aktive nicht nur mehr Energie, sondern auch Vitalstoffe, die z. B. den Mineralienverlust durch Schwitzen ausgleichen oder das Immunsystem stärken.
Mann im Anzug
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Männer, die beruflich stark beansprucht sind, finden kaum Zeit, sich um eine ausgewogene Ernährung zu kümmern, gleichzeitig haben sie aber einen großen Verbrauch an Vitalstoffen.